Sie kommen, wenn es Ihnen gut geht. Ist keine Schlange da, sind Sie schon nach fünf Minuten geimpft.
Sie entscheiden, wann Sie sich impfen lassen
Das Tückische an einem Impftermin ist, dass er feststeht, lange bevor Sie wissen, wie es Ihnen an dem Tag geht. Kommt dann eine Erkältung dazwischen, sagen Sie ab und warten wieder wochenlang. Oder Sie gehen trotzdem hin, weil Sie schon so lange darauf gewartet haben, und fühlen sich dabei nicht wirklich gut.
Genau deshalb impfen wir ohne Termin. Sie kommen an dem Tag, an dem es Ihnen passt. Dass Sie dabei in keinem Wartezimmer voller kranker Leute sitzen, ist ein schöner Nebeneffekt. Wichtiger ist uns etwas anderes: Sie behalten die Entscheidung.
Am meisten los ist zu Beginn der Impfsaison Anfang Oktober und an den Wochenenden. Wenn Sie es ruhiger mögen: Dienstagnachmittags ist es erfahrungsgemäß am entspanntesten.
Wir impfen nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO), ab 18 Jahren.
Heute bei uns möglich
Eine echte Grippe ist etwas anderes als eine starke Erkältung. Sie kommt meist innerhalb weniger Stunden, und wer sie hatte, braucht oft ein bis zwei Wochen, bis er wieder auf den Beinen ist. Besonders wichtig ist die Impfung ab 60, in der Schwangerschaft und bei chronischen Erkrankungen. Die Viren verändern sich ständig, deshalb passt die WHO den Impfstoff jedes Jahr neu an. Für Sie heißt das einmal pro Herbst, am besten im Oktober oder November.
Anamnesebogen herunterladen (PDF)Das Coronavirus ist nicht verschwunden, es steht nur seltener in der Zeitung, und wir haben als Gesellschaft mittlerweile eine gute Grundimmunität. Trotzdem: Wer über 60 ist oder Vorerkrankungen hat, frischt den Schutz einmal im Jahr auf, meist im Herbst. Bei uns bekommen Sie die Spritze zusammen mit der Grippeimpfung, an einem Tag, ohne Anmeldung.
Anamnesebogen herunterladen (PDF)Wir bereiten gerade vor, dass Sie bei uns auch alle Totimpfstoffe bekommen, jeweils nach vorheriger Impfberatung. Ein festes Datum können wir noch nicht nennen, das hängt daran, wann wir den Startschuss bekommen und unsere Schulungen abgeschlossen sind. Fragen Sie uns ruhig, wie weit wir sind.
Nicht möglich: Gelbfieber sowie Masern, Mumps und Röteln. Das sind Lebendimpfstoffe, die weiterhin in die Arztpraxis oder das Tropeninstitut gehören. Bei Impfungen für Minderjährige wenden Sie sich bitte an Ihren Kinderarzt.
Welche Impfstoffe wir verwenden: die aktuell von der STIKO empfohlenen. Welcher für Sie infrage kommt, hängt unter anderem von Ihrem Alter ab.
Um welche Impfungen es dabei geht:
Die Erreger sitzen im Erdreich und kommen über kleine Wunden in den Körper. Ein Kratzer beim Rosenschneiden genügt. Die ersten Impfungen haben die meisten schon als Kind bekommen, danach ist alle zehn Jahre eine Auffrischung dran. Meist als Kombinationsimpfung mit Diphtherie.
Eine bakterielle Erkrankung der oberen Atemwege. In Deutschland kommt sie kaum noch vor, in anderen Teilen der Welt sehr wohl, spätestens auf Reisen wird sie deshalb wieder ein Thema. Auch hier liegen die ersten Impfungen meist in der Kindheit, danach sind alle zehn Jahre neue fällig, fast immer zusammen mit Tetanus. Wer also seinen Tetanusschutz erneuert, erledigt Diphtherie gleich mit.
Keuchhusten ist längst keine reine Kinderkrankheit. Bei Erwachsenen wird daraus ein Husten, der nach Wochen immer noch da ist und Sie nachts wach hält. Als Erwachsener holen Sie die Impfung einmal nach, meist gemeinsam mit Tetanus und Diphtherie. Schwangere lassen sich in jeder Schwangerschaft neu impfen, damit das Baby von Anfang an geschützt ist.
Eine Leberentzündung, die Sie sich über Wasser und Lebensmittel einfangen. Salat, Eiswürfel, ungeschältes Obst, in wärmeren Ländern reicht das schon. Für solche Reiseziele ist es die wichtigste Impfung. Sie brauchen zwei Spritzen im Abstand von etwa sechs bis zwölf Monaten, danach hält der Schutz viele Jahre.
Überträgt sich über Blut und andere Körperflüssigkeiten und kann die Leber dauerhaft schädigen. Kinder bekommen die Impfung heute standardmäßig. Bei Erwachsenen geht es meist um den Beruf oder um eine längere Reise. Sie brauchen drei Impfungen, und häufig lässt sich Hepatitis A gleich mit abdecken, in einem einzigen Impfstoff.
FSME wird durch infizierte Zecken direkt mit dem Biss übertragen und kann Hirnhäute und Gehirn betreffen. Lange war das hier oben kaum ein Thema, in den letzten Jahren mehren sich die Fälle aber auch im Norden. Für die meisten bleibt es trotzdem vor allem eine Frage des Urlaubsziels, Süddeutschland und Österreich zum Beispiel. Sie brauchen drei Spritzen, danach alle drei bis fünf Jahre eine weitere. Fangen Sie am besten im Winter an, dann steht der Schutz, wenn die Zecken kommen.
Wer als Kind Windpocken hatte, trägt das Virus ein Leben lang in sich. Im Alter kann es zurückkommen, als brennender Ausschlag auf einer Körperhälfte, dessen Schmerzen manchmal lange nachklingen. Die STIKO rät ab 60 dazu, bei bestimmten Vorerkrankungen schon ab 50. Sie brauchen zwei Spritzen im Abstand von zwei bis sechs Monaten.
Pneumokokken sind die häufigste Ursache für eine Lungenentzündung. Wenn Sie ohnehin schon mit Herz oder Lunge zu tun haben, liegen Sie damit schnell länger flach, als Ihnen lieb ist. Die Impfung lohnt sich ab 60 und bei chronischen Erkrankungen. Welcher Impfstoff für Sie passt und in welchem Abstand, hängt von Alter und Vorgeschichte ab. Das klären wir vorher in Ruhe mit Ihnen.
Ankommen und anmelden
Sie sprechen uns einfach an.
Kurzes Gespräch
Wir klären, worum es geht.
Anamnesebogen ausfüllen
Sie können ihn vorab zu Hause ausfüllen, müssen aber nicht. Wir haben ihn auch hier.
Kurz warten
Falls gerade jemand vor Ihnen dran ist.
In den Impfraum
Sie geben den Bogen bei der impfenden Apothekerin oder dem impfenden Apotheker ab, dann folgt ein kurzes Anamnesegespräch.
Die Impfung
Danach stempeln wir Ihr Impfheft ab.
Auf Wunsch noch einen Moment bleiben
Wenn Sie möchten oder wenn aus Ihrer Vorgeschichte etwas dafür spricht, bleiben Sie noch kurz bei uns vorne im Verkaufsraum. Setzen Sie sich hin, wir schauen nach.
Wer bei uns impft: im Moment die Apothekerinnen und Apotheker. In Zukunft dürfen auch unsere PTA impfen.
Bitte mitbringen: Impfpass und Versichertenkarte. Privatversicherte zusätzlich ein Ausweisdokument.
Grippe und Covid-19 übernehmen Ihre gesetzliche Krankenkasse. Wenn Sie privat versichert sind, bekommen Sie von uns ein Rezept über den Impfstoff und die Impfleistung, das Sie bei Ihrer Versicherung einreichen.
Fit für die Reise
Wer verreist, denkt an vieles. Ans Impfen aber selten. Sagen Sie uns, wo es hingeht, dann finden wir heraus, was für dieses Land wirklich nötig ist. Für viele Ziele sind Sie mit den Standardimpfungen schon gerüstet, für andere braucht es speziellere Impfungen. Weil dafür meist mehrere Monate Vorlauf nötig sind, sprechen Sie uns frühzeitig an. Wir sagen Ihnen beides: was Sie brauchen und was Sie sich sparen können.
Zum Impfen kommen längst nicht nur Menschen aus dem Ort. Viele fahren aus Bremen zu uns, manche von der Küste und sogar aus Hamburg.
Am häufigsten reagiert die Einstichstelle, dazu kommen manchmal leichtes Fieber und Abgeschlagenheit in den Tagen danach. Wie stark das ausfällt, hängt auch davon ab, wie fit Sie gerade sind und wie sehr Sie sich danach schonen. Wenn Sie eine ungewöhnlich starke Reaktion bemerken, sagen Sie uns Bescheid. Wir schauen es uns an und melden es an das Robert-Koch-Institut, das ist so vorgeschrieben.
In den meisten Fällen reicht es, den Arm ruhig zu halten und zu kühlen. Wenn das nicht genügt, können Sie freiverkäufliches Ibuprofen oder Paracetamol einnehmen. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie vorher nach.
Hören Sie auf Ihren Körper und vermeiden Sie starke Anstrengungen für 2 Tage.
Die Grippeimpfstoffe werden jedes Jahr an die zirkulierenden Viren angepasst. Wie gut sie in einer Saison passen, schwankt. Was das für Sie bedeutet, ordnen wir im Gespräch ein.
Gegen ein Glas Wein oder Bier spricht nichts. Größere Mengen lassen Sie in den ersten Tagen aber besser weg. Ihr Körper ist gerade mit der Impfung beschäftigt, und wenn Sie sich müde oder schlapp fühlen, wissen Sie sonst nicht, woran es liegt.